Mühlen an der Auma, Triebes….

 

 

 

 

 

 

 

 

Fortsetzung zum 1. Band “Mühlen im Weidatal” von 2010

Mühlen an der Auma, der Triebes, der Leuba und im Güldetal

mit den Mühlen am Kesselbach, Finkenbach, Pöllnitzbach, Struthbach, Floßbach sowie dem Seebach

von G. Steiniger, 224 Seiten, Festeinband mit über 169 Abbildungen, darunter
107 farbige und 39s/w Fotos, 2 s/w  und 9 farbige Zeichnungen, 6 Landkarten und 6 Tabellen.
ISBN  978-3-86777-296-9
Preis: 29,95 Euro (Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand)

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Vorwort

Seit dem Erscheinen der 1. Auflage des Buches „Mühlen im Weidatal“ sind fast zehn Jahre vergangen. Viele Leser reagierten erfreut und dankbar, lieferten Ergänzungen und wünsch-ten einen 2. Band, in dem die Mühlen der einmündenden Nebenflüsse vorgestellt werden. Während im Weidatal einst über 30 Wassermühlen für Arbeit und Brot sorgten, ließen sich an den Zuflüssen und Nebenbächen zirka 65 Müllerfamilien nieder und betrieben ihre Mühlen. Zuverlässige Ortschronisten blätterten in alten Akten und fanden die Namen der Müllersleute. Unendlich viele Bausteine, gesammelt von Mühlen- und Heimatfreunden, trugen dazu bei, in jahrelanger Hobbyarbeit dieses Buch entstehen zu lassen. Anspruch auf Vollständigkeit kann es nicht haben. „Alles fließt…“, doch kein Fluss fließt zur Quelle zurück. In der Blütezeit der Wassermühlen um 1850-70 ratterten im Thüringer Raum über 2500 Wassermühlen und etwa 400 Windmühlen. Wo sind sie geblieben? Gehen wir dieser Spur einmal nach.
Zurückblickend bieten Kirchenbücher, Lehnbücher, Grundbucheinträge und Adressbücher Fundgruben zur Familiengeschichte. Die Weidaer Rothenmühle kann auf eine Ersterwähnung aus dem Jahr 1209 verweisen. Die technische Ausstattung der dörflichen Kleinmühlen bestand meistens aus zwei Steinmahlgängen, die im Zuge des Fortschritts durch Walzenstühle und Plansichter ersetzt wurden. Schneidemühle und Landwirtschaft sicherten den Lebensunterhalt ab.
Der bisherige Forschungsstand zu den einzelnen Mühlen war äußerst unterschiedlich. Neben schon vorhandenen, fundierten Niederschriften, auf die zurückgegriffen werden konnte, gab es andere fast unbekannte Mühlen, deren Geschichte im Verborgenen lag. Dank der im Quellenverzeichnis genannten Mitstreiter konnte längst Vergangenes aufgespürt werden.
Beginnen wir unsere Mühlentour im Aumatal und lassen Wanderungen an der Triebes, Leuba und Gülde folgen. Abstecher in die Seitentäler, wie den Pöllnitz- oder Seebach, schieben wir an ihren Mündungen ein. Zur besseren Orientierung sind von den aufgeführten Zuflüssen Skizzen beigefügt. Besonders erfreute es uns, wenn wir noch aktive Müllersleute, wie in der Pöllwitzmühle, der Leubamühle oder im Sägewerk an der Struth angetroffen haben. Die wunderschönen Innenaufnahmen zur Rothenmühle Weida stellte der Vorsitzende des Thüringer Landesvereins für Mühlenerhaltung und Mühlenkunde e.V. Alfred Kirsten zur Verfügung.
Allen meinen Mühlenfreunden sage ich nochmals ein herzliches Dankeschön.
Beim Lesen der nun vorliegenden „Mühlentour an den Zuflüssen der Weida“ möchte ich zu weiteren Nachforschungen, in Verbindung mit Wanderungen in der Ostthüringer Mühlenlandschaft, anregen. Nutzen Sie dazu den jährlich am Pfingstmontag stattfindenden Deutschen Mühlentag!
„Freude am Schauen und Begreifen ist die schönste Gabe der Natur“, gibt uns Albert Einstein mit auf den Weg.

Frischauf!                      Zeulenroda, im Januar 2011      Günter Steiniger

 

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